Die Serie kiddusch lewanah entstand als Premierengeschenk für "Hiob" (Bearbeitung des Joseph Roth Romans "Hiob. Geschichte eines einfachen Mannes" von Koen Tachelet.)
Mendel Singer mit den anderen Juden des Dorfes auf dem Weg zur Mondsegnung: "... und sie sahen in der Ferne den Wald, der schwarz und schweigsam war wie sie, aber ewig in seinem verwurzelten Bestand, sahen die Schleier der Nacht über den weiten Feldern und blieben schließlich stehen...Die Juden versammelten sich nach dem Abendgebet, um den Neumond zu begrüßen...Sie blickten zum Himmel und suchten das gekrümmte Silber des neuen Gestirns, das heute noch einmal geboren wurde, wie am Tage seiner Erschaffung"
Der jüdische Segen des Mondes wird einmal im Monat gesprochen. Und zwar nach jüdischem Kalender zwischen dem 3. und 15. Tag des Monats (je nach Auslegung)
Angebetet wird nicht der Mond selbst. Nachdem man den Mond gesehen hat, wendet man sich nach Osten und spricht den Segensspruch und Gebete. Angebetet wird der Erschaffer, ihm für die Schöpfung gedankt.
Ich ging hinaus, suchte den Mond am Himmel. Ich wendete mich nicht ab sondern betrachtete ihn durch die Kamera
Mondschein ist reflektiertes Sonnenlicht - "Je mehr wir über die Einzelheiten natürlicher Vorgänge lernen, desto mehr wird deutlich, daß diese Vorgänge selbst schöpferisch sind. Nichts transzendentiert die Natur so wie die Natur selbst. " (Loyal Rue zitiert von Daniel C. Dennet in "Den Bann brechen" Verlag der Religionen S. 83)
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